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| Begriff | Glossar |
| Arburg | Das deutsche Maschinenbauunternehmen ARBURG GmbH + Co KG ist ein Unternehmen der Familien Hehl und Keinath und gehört mit seinen vollelektrischen und hydraulischen Kunststoffspritzgießmaschinen weltweit zu den Branchenführern. Mit über 1.700 Mitarbeitern in Deutschland bedient ARBURG globale Absatzmärkte für Maschinen kleiner bis mittlerer Schließkräfte (bis 5.000 kN). Anwendungsbereiche der ARBURG Maschinen sind Kunststoffteilfertigungen beispielsweise in der Automobilbranche, der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, der Medizintechnik, für Haushaltsgeräte und in der Verpackungsindustrie. Daneben beinhaltet die Produktpalette ARBURGs modulare Robot-Systeme und vielfältige Maschinenperipherie. ARBURG ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Zentraler Produktions- und Verwaltungsstandort mit über 1.700 Mitarbeitern ist Loßburg im Nordschwarzwald, weitere deutsche Standorte sind die Technologiezentren in Radevormwald und Rednitzhembach. |
| CAD-Software | Der Begriff Rechnerunterstützte Konstruktion oder englisch Computer Aided Design (CAD) bezeichnet das Erstellen von Konstruktionsunterlagen für mechanische, elektrische oder elektronische Erzeugnisse mit Hilfe von spezieller Software, zum Beispiel im Anlagenbau, Maschinenbau, Autobau, Flugzeugbau, Schiffbau, in der Zahnmedizin und auch in der Architektur, im Bauwesen sowie im Modedesign. |
| Cimatron | Cimatron wurde 1982 gegründet. Niederlassungen bestehen in China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, den Vereinigten Staaten, Süd-Korea, Japan und in Deutschland in Ettlingen (Zentrale) sowie Büros in Köln, Nürnberg, Hamm und Ismaning bei München. Mehr als 50 Mitarbeiter entwickeln in Israel, Deutschland und Russland die CAD/CAM-Softwareproduktlinie CimatronE bzw. dessen Vorgänger CimatronIT. Das Unternehmen vertreibt diese Produkte weltweit über 35 Distributoren. Mehr als die Hälfte des Umsatzes ergibt sich aus dem Service-Geschäft und den Software-Lizenzgebühren der ca. 8.500 Kunden, die zu einem großen Teil in Europa ihren Sitz haben. Der Umsatz aus Lizenzgebühren ist auf Grund des gestiegenen Wettbewerbs gesunken. Die Entwicklung der CAD/CAM-Technologie wurde durch die israelische Regierung gefördert. |
| Datenformate | Ein Datenformat ist eine Spezifikation der Datenverarbeitung, die festlegt, wie Daten beim Laden, Speichern oder Verarbeiten programmtechnisch zu interpretieren sind. Obwohl es nicht absolut korrekt ist, werden Begriffe „Datenformat“, „Datentyp“ und „Dateiformat“ häufig synonym verwendet. Jedes Dateiformat ist gleichzeitig auch ein Datenformat, aber nicht jedes Datenformat ist auch ein Dateiformat, so kann zum Beispiel ein Datenformat aus mehreren Dateien in unterschiedlichen Dateiformaten bestehen, oder sich nur auf einen Bruchteil einer Datei beziehen. |
| Dreh-Fräsmaschinen | Eine Fräsmaschine ist eine Werkzeugmaschine. Mittels rotierender Schneidwerkzeuge trägt die Fräsmaschine Material von einem Werkstück zerspanend ab, um es in die gewünschte Form zu bringen. Das Fräsen leitet sich vom Bohren ab, doch stehen dem Fräsen mindestens drei Vorschubrichtungen zur Verfügung, wodurch auch komplexe räumliche Körper hergestellt werden können. Auf Fräsmaschinen können komplexe Teile wie der Motorblock im unteren Bild oder Zahnräder hergestellt werden, aber auch einfache Arbeiten wie Bohren oder Reiben präziser Bohrungen sind möglich. Fräsmaschinen sind durch drei oder mehr Bewegungsachsen gekennzeichnet, die dem Werkzeug- oder Werkstückträger zugeordnet sind. Das meist mehrschneidige Fräswerkzeug fährt dabei durch den Werkstoff und trägt Werkstoff durch Zerspanung ab. Einfache Fräsmaschinen für die Werkstatt bestehen aus einem manuell horizontal und vertikal verfahrbaren Maschinentisch sowie einen horizontal beweglichen Fräskopf, dessen Fräser außerdem manuell mit der Pinole ausgefahren werden kann. Modernen Maschinen sind die Bewegungsachsen jedoch recht unterschiedlich zugeordnet und verfügen oft auch über dreh- und schwenkbare Werkzeug- oder Werkstückaufnahme. |
| Geheimhaltungsvereinbarungen | Ein Geheimhaltungsvertrag, auch Geheimhaltungserklärung, Geheimhaltungsvereinbarung, Vertraulichkeitsvereinbarung, NDA (englisch: non-disclosure agreement) oder CDA (englisch: confidential disclosure agreement) ist ein Vertrag, welcher das Stillschweigen über Verhandlungen, Verhandlungsergebnisse oder vertraulichen Unterlagen festschreibt. Der Verpflichtete stimmt zu, ihm zugänglich gemachte Informationen geheim zu halten. Anders als das Betriebsgeheimnis, welches gesetzlich verankert ist, besteht beim Geheimhaltungsvertrag Vertragsfreiheit. |
| Gießharze | Gießharz ist ein Kunstharz, das flüssig zum Endprodukt verarbeitet wird und als dieses oder dessen Bestandteil erstarrt. Die Erstarrung erfolgt im Gegensatz zu schmelzbaren Vergussmassen durch eine chemische Reaktion (Vernetzungsreaktion) und ist irreversibel. Sie wird durch Wärme, zugesetzte Härter, Ultraviolettstrahlung oder auch Feuchtigkeit eingeleitet. Das noch flüssige Harz wird in eine wiederverwendbare oder verlorene Form gebracht oder es wird ein Vlies damit getränkt. Den Arbeitsschritt des Einfüllens oder auch die Bauteiltechnologie bezeichnet man als Verguss. |
| Haptik | Als haptische Wahrnehmung (griech.: haptόs „fühlbar“, haptikόs „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten. Die Lehre von der haptischen Wahrnehmung wird als Haptik bezeichnet. |
| HSC | Der Begriff Hochgeschwindigkeitszerspanung (HGZ) (englisch High Speed Cutting (HSC)) bezeichnet in der Metallverarbeitung mit CNC-Fräsmaschinen ein Zerspanungsverfahren, bei dem die Schnittgeschwindigkeit durch extrem hohe Werkzeugdrehzahlen sowie die Vorschubgeschwindigkeiten um ein Vielfaches höher, die sich daraus ergebene Spandicke jedoch wesentlich geringer ist als bei normalen Zerspanungen. |
| HSC-Frästechnik | Der Begriff Hochgeschwindigkeitszerspanung (HGZ) (englisch High Speed Cutting (HSC)) bezeichnet in der Metallverarbeitung mit CNC-Fräsmaschinen ein Zerspanungsverfahren, bei dem die Schnittgeschwindigkeit durch extrem hohe Werkzeugdrehzahlen sowie die Vorschubgeschwindigkeiten um ein Vielfaches höher, die sich daraus ergebene Spandicke jedoch wesentlich geringer ist als bei normalen Zerspanungen. |
| Prototyping | Rapid Prototyping (deutsch schneller Prototypenbau) ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten. Rapid-Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen. |
| Rapid Prototyping | Rapid Prototyping (deutsch schneller Prototypenbau) ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten. Rapid-Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen. |
| Reverse Engineering | Reverse Engineering bezeichnet den Vorgang, aus einem bestehenden, fertigen System oder einem meistens industriell gefertigten Produkt durch Untersuchung der Strukturen, Zustände und Verhaltensweisen, die Konstruktionselemente zu extrahieren. Aus dem fertigen Objekt wird somit wieder ein Plan gemacht. Im Gegensatz zu einer funktionellen Nachempfindung, die ebenso auf Analysen nach dem Black-Box-Prinzip aufbauen kann, versucht das Reverse Engineering, das vorliegende Objekt weitgehend exakt abzubilden. Häufig wird versucht, zur Verifikationder gewonnenen Einsichten eine 1:1 Kopie des Objekts anzufertigen, auf deren Basis es grundsätzlich möglich ist, Weiterentwicklung zu betreiben. |
| Serienfertigung | Bevor es zu einer Fertigung eines Produkts kommt, wird dieses zunächst als Prototypen (handwerkliches Einzelstücke) gefertigt. Anhand dieser ersten Muster wird das Aussehen, die Beschaffenheit, die Zusammensetzung und am Schluss der Ablauf der Herstellung festgelegt. Durch die Festlegung dieser Punkte ist ein Serienprodukt definiert. Um Serienfertigungen optimal steuern zu können, stehen verschiedene Software-Tools zur Verfügung, die helfen sollen, den Prozess der Serienfertigung zu optimieren, damit Durchlaufzeiten so kurz wie möglich gehalten werden. Eine Serie eines Produkts wird in der Regel solange produziert, wie sie sich gewinnbringend am Markt verkaufen lässt. Die Hersteller reagieren hierbei individuell auf unterschiedliche Faktoren: Geschmack der potentiellen Kunden, Jahreszeiten, günstigere oder bessere Ausgangsmaterialien, verbesserte Fertigungsschritte und die Konkurrenzsituation am Markt. |
| SLS | Selektives Lasersintern (SLS) ist ein Verfahren, um räumliche Strukturen durch Sintern aus einem pulverförmigen Ausgangsstoff herzustellen. Es ist ein generatives Schichtbauverfahren: das Werkstück wird Schicht für Schicht aufgebaut. Durch die Wirkung der Laserstrahlen können so beliebige dreidimensionale Geometrien auch mit Hinterschneidungen erzeugt werden, z. B. Werkstücke, die sich in konventioneller mechanischer oder gießtechnischer Fertigung nicht herstellen lassen. Durch den hohen maschinellen Aufwand und insbesondere die vom generierten Volumen abhängenden Prozesszeiten (die im Bereich von Stunden, bei großen Teilen mit hohen Genauigkeitsanforderungen auch von Tagen liegen können) werden die Verfahren besonders zum Fertigen von Prototypen und kleinen Stückzahlen komplizierter Teile verwendet. Der Trend geht allerdings dahin, die Technologie auch als Rapid-Manufacturing- bzw. Rapid Tooling – Verfahren zur schnellen Erzeugung von Werkzeugen und von Funktionsbauteilen zu nutzen. |
| State of the Art | Der Begriff State of the Art bezeichnet den höchsten anzunehmenden Entwicklungszustand einer bestimmten Technologie (nicht zu verwechseln mit Stand der Technik). Umgangssprachlich wird damit meist das höchstentwickelte (High-End) verfügbare technische Gerät (z. B. Computer, Stereoanlage) seiner Klasse bezeichnet. Die früheste bekannte Anwendung des Begriffs stammt aus dem Jahre 1910 aus dem Handbuch Gas Turbine von H. H. Suplee, in dem es heißt: „In the present state of the art this is all that can be done.“ |
| STL | Stereolithografie (abgekürzt STL) (zusammengesetzt aus den Worten Stereo, nach dem griechischen stereos - \"hart, fest, körperlich\", auch im Sinne von \"räumlich\" und Lithografie, der Drucktechnik nach dem griechischen lithos - \"Stein\" und graphein - \"Schreiben\") ist ein technisches Prinzip des Rapid Prototyping, oder des Rapid-Manufacturing in dem sich ein Werkstück durch frei im Raum materialisierender (Raster-)Punkte schichtenweise aufgebaut wird. Die Fertigung eines Teils oder mehrerer Teile gleichzeitig erfolgt üblicherweise vollautomatisch aus am Computer erstellten CAD-Daten. |
| Vakuumgießteile | Das Vakuumgießen ist eines der am weitesten verbreiteten Verfahren zur schnellen und kostengünstigen Vervielfältigung von Urmodellen. Es kommt schwerpunktmäßig für Kunststoffteile zum Einsatz. Bei diesem Verfahren erfolgt die Vervielfältigung mit Hilfe einer Form aus Silikonkautschuk unter Nutzung einer Vakuumkammer zur Verhinderung von Lufteinschlüssen in Form und Werkstück. |
| Wachsausschmelzverfahren | Das Wachsausschmelzverfahren ist ein Formverfahren für den Metall- und Glasguss. Es werden meist einteilige Formen hergestellt. Die Modelle werden meist aus Wachs, seit einigen Jahren zunehmend auch aus Kunststoffen hergestellt. Im Verlauf des Verfahrens wird sowohl das Modell als auch die Form zerstört. Daher wird es auch als Verfahren mit verlorenem Modell bezeichnet, gelegentlich auch als Verfahren mit verlorener Form. Da aber noch andere, gänzlich verschiedene Formverfahren mit verlorener Form existieren, sollte letztere Bezeichnung vermieden werden. |
| Zerspanung | Zerspanen (trennend), nach DIN 8580 auch Spanen (formgebend) genannt, bezeichnet in der Technologie alle mechanischen Bearbeitungsverfahren, bei denen das Material in die gewünschte Form gebracht wird, indem überflüssiges Material in Form von Spänen abgetragen wird. Der Begriff Spanen (Zerspanen) wird heute meist im Zusammenhang mit der Metallbearbeitung gebraucht, obwohl auch die spanende Bearbeitung aller anderen festen Werkstoffe wie Holz und Kunststoff dazu gehört. Dazu hat die Industrialisierung und die damit einhergehende Entwicklung der Massenfertigung entscheidend beigetragen. Aus den Maschinenarbeitern in der Metallindustrie entwickelte sich das Berufsbild des Zerspanungsfacharbeiters bzw. Zerspanungsmechanikers. Aber auch die manuellen spanenden Formgebungsverfahren gehören zum Spanen. Das Spanen ist ein Themenfeld der Fertigungsverfahren. Das Grundprinzip des Spanens beruht auf dem Eindringen einer keilförmigen Werkzeugschneide in die Oberfläche des Werkstücks und anschließendem Abschälen einer dünnen Materialschicht, des Spans. Das Werkzeugmaterial muss dabei stets härter sein als der bearbeitete Werkstoff. Zur Bearbeitung relativ weicher Werkstoffe genügen einfache Stähle als Werkzeugmaterial. Bei härteren Materialien werden spezielle Werkzeugstähle, Hartmetall, Sinterwerkstoffe, Schneidkeramik, Korund oder Diamant als Schneidstoffe eingesetzt. Die Schneide kann eine exakt definierte Schneidengeometrie aufweisen, wie beispielsweise beim Drehen und Bohren (spanende Bearbeitung mit geometrisch bestimmter Schneide), oder unregelmäßig geformt sein wie beim Schleifen und Läppen (spanende Bearbeitung mit geometrisch unbestimmter Schneide). |
Quelle: Wikipedia